Wie ich es gemacht habe

Dieselbe Beispielaufgabe, und ich saß zum dritten Mal davor. Ich wusste schon, was rauskommt.

Physikalische Chemie, drittes Semester, Vorbereitung auf die Wiederholungsklausur.

Der Ablauf war immer derselbe: Lösung weglegen, die Aufgabe von vorne rechnen, danach vergleichen. Erst rechnen, dann prüfen.

Beim ersten Mal habe ich gestockt. Beim zweiten Mal ging es schon schneller. Und beim dritten Mal kam irgendwann dieser Moment:

„Ahhh, okay. Genug. Kann ich.“

Dann habe ich aufgehört.

Darum ging es

Es ging nicht unbedingt darum, sicher zu sein, sondern sicher zu fühlen.

In einer Klausur ist das der ganze Unterschied. Nicht, weil man dadurch schneller rechnet, sondern weil man ruhiger anfängt.

Genau dieses ruhige Anfangen hilft übrigens auch dann, wenn der Zeitdruck in der Prüfung plötzlich spürbar wird.

Und die Zahl drei?

Die ist zufällig. Ich habe nicht mitgezählt, sondern aufgehört, wenn das Gefühl kam. Manchmal war das nach zwei Durchgängen, manchmal später.

Die Zahl ist also nicht die Methode. Der Moment, in dem du „kann ich“ denkst, ist die Methode.

Und falls du beim Wiederholen auf einen Fehler stößt: Das ist kein Rückschritt. Was ein Fehler wirklich zeigt, liest du hier.


Du möchtest diese Art zu üben gemeinsam aufbauen, statt allein davorzusitzen? Hier findest du mehr zur privaten Nachhilfe in München und Umgebung.